PraxisBlog

Der PraxisBlog liefert Ihnen in unregelmäßigen Abständen Artikel zu den Themen Tinnitus, Psychologie, Entspannung und natürlich über unsere Praxis.

Weltweit gibt es reichlich Worte vieler kluger Menschen über die Liebe. Ebenso wie Dankbarkeit, Güte, Verzeihen und visionäre Schaffenskraft gehört sie für mich, wie wohl für jeden, mit zu den tiefsten und herausfordernsten Erfahrungsformen des menschlichen Da-Seins. Nur schwer begreifbar ist oft, dass  Menschen, die schon in Liebe miteinander verbunden sind, diese Kostbarkeit auf dem Altar der Egos wieder opfern. Denken wir tiefer, wie der Religions-Philosoph Wilhelm von Schelling, gewinnen wir dafür an Verständnis. Er sagt: „ Das Geheimnis der Liebe ist, dass sie solche miteinander verbindet, deren jedes für sich sein könnte und doch nichts ist und sein kann ohne den anderen.“ Untenstehend erhalten Sie einen Buchtipp und daraus eine inspirierende Übung, die Ihnen helfen kann, wieder in die Liebe zu kommen.

Die HELIOS Klinik Bad Grönenbach, Fachbereich "Klinik am Stiftsberg" und die Deutsche Tinnitus-Liga. e.V. veranstalten im Oktober das XII Süddeutsche Tinnitus-Symposium. "Tinnitus & Co. , wenn`s pfeift und nervt…
Samstag 28. Oktober 2017 in Bad Grönenbach, Sebastian-Kneip-Allee 3-5

Info/Anmeldung: carol.mueller@helios-klinik.de oder Telefon (08334) 981-367  und 0173 6923574

 

3. Radiosendung auf Bayern 2

über das innere Kind und prägende Glaubenssätze

 

Während des Heranwachsens lernen wir alle, uns anzupassen und Gefühle, die nicht erwünscht sind, wegzuschieben. Eine Möglichkeit, sich damit auseinanderzusetzen und zur eigenen Kraft zu finden, ist die Arbeit mit dem inneren Kind und Glaubenssatztransformationsarbeit.

 

Absolut hörenswert, finde ich!

 Hier ein Link zur Radiosendung 21:49 Minuten, Deutsch (auch als Podcast verfügbar)

 

 

Aus dem Wissen heraus, dass ein Mangel an Vergebung und Verbitterung enorm viel Lebensenergie raubt und nicht ohne Auswirkungen auf unsere Gesundheit bleibt, entwickelten Colin C. und Joann Tipping „Die Tipping-Methode der Radikalen Vergebung". Colin Tipping ist ein renommierter klinischer Hypnotherapeut, Seminarleiter und Autor mehrerer Bücher. Sein preisgekröntes Buch über die heilende Kraft der radikalen Vergebung wurde in zwölf Sprachen übersetzt. 
Es ist nicht notwendig, an die Wirksamkeit der Tipping-Methode zu glauben. Allein die Bereitschaft, durch den Prozess zu gehen, reicht aus, so Colin Tipping, um einen Wandel und innere Heilung zu vollziehen.

Entgegen allen romantischen Vorstellungen kann der Urlaub durchaus zu einer Zerreißprobe für die Partnerschaft werden. Tatsächlich ist die Nachfrage nach Paarberatung in meiner Praxis gerade im Frühherbst überdurchschnittlich hoch. Jede dritte Scheidung wird nach dem gemeinsamen Urlaub eingereicht. Damit Ihr Paarurlaub gelingt, hier einige Tipps.   

Wenn der Druck zu groß wird und man sich seinen zahlreichen Aufgaben einfach nicht mehr gewachsen fühlt, vielleicht sogar unter Angstzuständen leidet, wenn man nicht mehr richtig schlafen kann und sich nicht mehr leistungsfähig fühlt, dann liegt der Verdacht auf Burnout sehr nahe.

Dr. Vinzenz Mansmann, Chefarzt der Naturamed Kliniken in Bad Waldsee ist einer der bekanntesten Burnout-Experten und hat 12 Phasen herausgearbeitet, die hier vorgestellt werden.

tinnitus wellen

Eine anerkannte Methode zu Bewältigung von plagenden Ohrgeräuschen

Kennen Sie das? Es summt, brummt, pfeift oder zischt im Ohr und einen Augenblick später ist alles wieder ruhig. Wenn die Ohrgeräusche von alleine verklingen, ist das sehr erfreulich. Bei einem Großteil der Bevölkerung ist das leider nicht der Fall und die Ohrgeräusche, Tinnitus genannt bleiben dauerhaft bestehen. Erstaunlicher Weise nehmen jedoch nicht alle Betroffenen ihren chronischen Tinnitus als belastend und leidvoll wahr.

Die Wissenschaft entwickelt nicht ständig neue Einschlaf-Tipps. Die Kunst ist, sich tatsächlich an die bewährten zu halten.

 

1. Täglich raus!

Gehen Sie täglich raus - und genießen Sie die Sonne oder wenigstens das Tageslicht. Das hilft dem Schlafwach-Rhythmus des Gehirns.

2. Gähnen Sie! 

Gähnen kann beim Einschlafen helfen, weil es hilft, wichtige Hormone und Gehirnbotenstoffe, wie Serotonin oder opiumartige Stoffe zu bilden.

3. Schaukeln Sie!

Was Kinder zum Einschlafen bringt, kann auch Erwachsenen helfen: Schaukeln Sie, wiegen Sie sich! Ob in der Hängematte, im Schaukelstuhl oder breitbeinig im Stehen. Solche rhythmischen Bewegungen verlangsamen die Hirnwellen und beruhigen den Stoffwechsel.

4. Raum des Wohlgefühls

Das Schlafzimmer soll ein aufgeräumter Raum des Wohlgefühls sein, erfüllt mit angenehmen Düften (z.B. Lavendel, Rosen oder Heu) und zurückhaltenden Farben. Grelles Licht, TV und Lärm gilt es zu vermeiden.   

5. Lob der Bettsocke

Ein Lob der guten alten Bettsocke: Warme Füße gelten als Einschlafhilfe.

 

Im Bett zur Ruhe kommen und die Welt vergessen? Für viele Menschen ist das gar nicht so einfach. Doch die gute Nachricht lautet: Schlafen kann man lernen.

(Quelle: Geomagazin 12/2016: Schlafen lernen, von Hanja Lutzak) 

 

 

Diese Kriterien deuten auf eine Alkoholabhängigkeit

Alkohol hat einen besonderen Stellenwert in der modernen Gesellschaft. Als eines der letzten voll akzeptierten Genussmittel ist er weit verbreitet. Die Gefahren des Alkohols werden jedoch unterschätzt, insbesondere wenn er regelmäßig als Seelentrost, Einschlafhilfe oder vermeidlicher „Problemlöser-NO 1“ eingesetzt wird. 

„Die Grenze, an der Genuss aufhört und Sucht anfängt, ist fließend. Man versucht die Abhängigkeit durch mehrere Faktoren zu umschreiben. Jede einzelne der unten aufgeführten Warnhinweise ist ein deutliches Alarmsignal. Für die Diagnose Alkoholabhängigkeit muss keine körperliche Abhängigkeit (Entzugssyndrom) vorliegen.

Zur Diagnose des Abhängigkeitssyndroms müssen nach der ICD-10* drei oder mehr der folgenden Kriterien gemeinsam erfüllt sein. Trifft dies zu, liegt in der Regel eine Abhängigkeitserkrankung vor:

Ein hilfreiches Konfliktlösungsmodell nach Marshall B. Rosenberg

 

Ein Beispiel aus der Praxis

Lisa und Robert sind mit dem Auto in den Urlaub aufgebrochen. Da Robert auf Reisen gerne etwas mehr Bargeld in der Tasche hat, fährt er noch rasch zur Bank. Lisa wartet im Auto. Kopfschüttelnd kehrt er mit den Kontoauszügen in der Hand zurück und sagt beim Einsteigen: „Wir haben beide in den letzten vierzehn Tagen vierhundert Euro abgehoben. Wo geht nur unser Geld hin?“ Was Lisa hört, ist: “Was hast du mit dem Geld gemacht?“ „Gar nichts habe ich mit dem Geld gemacht,“ fährt sie Robert an, der die Augen verdreht und gekränkt sagt: „Schnauz mich nicht schon wieder an.“ Die gute Urlaubsstimmung ist dahin. Obwohl sich später relativ leicht klären lässt, wozu das Geld gebraucht wurde, streiten Robert und Lisa als sie in meine Praxis kommen, immer noch darüber, wer Recht hat, mit dem was der Andere gesagt und wie gemeint hat. Beide sind jedoch motiviert ihre Konflikte zukünftig schmerzfreier zu lösen.